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1/20/2025 0 评论

Reisetag

Heute ist ein Reisetag. Wir verlassen das Tiefland und fliegen zurück in die Hauptstadt. Hier werden wir von Jairo, unserem Guide begrüsst, der sofort neuen Wind in die Gruppe bringt. Mit dem Bus geht es weiter an den Atitlansee.
Kurzer Besuch auf dem einheimischen Markt in Solola. Es ist zwar schon später Nachmittag, die meisten Stände haben bereits geschlossen. Aber es ist trotzdem ein guter Einstieg in das andere Guatemala.
Mittagshalt unterwegs.
Pulled Beef oder Gemüseteller. Beides hat sehr gut geschmeckt
Eine Idee: wie wär’s, wenn wir mit einem dieser Chicken-Busse weiterfahren würden?
Gesagt getan. Wir steigen ein, müssen zuerst im Mittelgang stehen weil alle Sitzplätze besetzt sind,  aber mit der Zeit steigen ein paar Passagiere aus und wir können sitzen - und werden wieder einmal tüchtig durchgeschüttelt. Es sind ja nur noch knapp 10 km bis zu unserem Ziel in Panajachel, aber die Strecke hat es in sich. Es geht mit vielen Kurven ziemlich steil hinunter an den See.


Zimmerbezug und Nachtessen in Panajachel.

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1/19/2025 0 评论

Tikal

Nach dem Frühstück gehen wir zum Eingang der Ausgrabungsstätte von Tikal und fahren dann mit dem Pickup direkt ins Zentrum. Dabei werden wir so durchgeschüttelt, dass wir sofort an die Schüttelstrecke zu den Thermalen erinnert werden. Direkt hinter dem grossen Jaguar, dem Tempel 1 steigen wir aus.
Wir sind in Tikal, der grössten Ausgrabungsstätte der Mayawelt. Ihre Anfänge reichen bis 1000 vor Christus. Ihren Höhepunkt erreichte die Stadt um 900 n. Chr.
Aber schon kurz darauf kam der Kolaps und die Stadt war verlassen.
Roberto erklärt eine Begründung, die ich noch nie gehört hatte. Bisher war von Kriegen, Misswirtschaft und Verbrauch der Ressourcen die Rede. Tikal war auf eine riesige Plattform gebaut. Bäume gab es darauf keine. Das Regenwasser wurde in Kanälen zu grossen künstlichen Seen geleitet. Viele Gebäude wurden rot bemalt. Dafür verwendete man die leuchtende Farbe Zinnober, die hochgiftig ist. Es ist vorstellbar, dass sich die Menschen dadurch selber vergifteten. Jedenfalls konnte man in der Erde der früheren Wasserbecken Zinnober nachweisen.
Wir sind schon wieder fast 4 Stunden unterwegs, sind auf die Tempel II und IV gestiegen und langsam nähert sich die Sonne dem Zenith. Als wir zurück zur Plaza Grande kommen, sind schon viel mehr Besucher hier, als am Anfang.
Nach der Gruppenfoto vor dem grossen Jaguar gehen wir zurück zum Eingang. Wer noch mag, läuft, die anderen lassen sich noch einmal auf der Ladefläche des Pickups durchschütteln.
Wir gehen noch kurz ins Jaguar Inn zum Mittagessenn, dann fahren wir zurück ins Villa Maya, dem Hotel in dem wir vor der Dschungellodge schon übernachtet hatten. Fast vertraut ist dieses zurückkommen
Unterhalb der Restaurant-Terrasse liegt ein Krokodil träge im Wasser. Mit ein paar Brötchen versuchen wir, es aus der Fassung zu bringen. Danach lassen wir uns selber etwas feines servieren.
Wir sind heute genau eine Woche unterwegs und haben bereits sehr viel erlebt. Wie werden wohl die nächsten Tage?
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1/18/2025 0 评论

Flores

Geweckt werden wir von den Vögeln, die sich jetzt zu den ruhiger werdenden Brüllaffen gesellen. Wir werden noch einmal mit einem feinen Frühstück verwöhnt. Erstaunlich, was die Küchencrew mit Liliane aus der einfachen Küche zaubert. Danach heisst es Abschied nehmen, es geht zurück aufs Boot.
Abschied nehmen von der Lodge, dem Fluss, dem Boot und vor allem von Ingenio, der sich schon jetzt auf ein Wiedersehen freut.
Hasta la proxima. Wer weiss…
Wir fahren mit dem Bus, der beim Bootsanleger auf uns wartete, nach Flores. Dieser kleine Ort auf einer Insel im Peten Itzá See hat viel karibischen Charme. In der Kirche wird am Nachmittag eine Trauung stattfinden. Sie wird im Moment noch mit weissen Lilien geschmückt.
In einem kleinen Beizlein direkt am See kehren wir zum Mittagessen ein. Die grosse Terrasse, die zu dem Lokal gehört, ist komplett überflutet, so wie der ganze Uferweg. Von unserem Platz können wir die Fähre sehen, die regelmässig mit Autos und Picups beladen über den See fährt.
Viel haben wir heute nicht mehr auf dem Programm. Wir holen in der Villa Maya unsere beiden Frauen ab, die sich dort von den Strapatzen der ersten Tage erholte und auf die Dschungellodge verzichtet haben. Auch unsere Koffer hatten wir im Hotel eingestellt. Dann fahren wir Richtung Norden, nach Tikal, wo wir uns kurz nach der Ankunft im und um den Pool des Tikal Inn wieder treffen.
Bald nach den Nachtessen ist Nachtruhe, denn im Restaurant ist um 21.30 Uhr Lichterlöschen. In den Bungalows gibt es dank Solaranlage die ganze Nacht Strom. Nur das Internet ist fast nicht brauchbar.
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1/17/2025 0 评论

Chiminolodge

Gestärkt von einem feinen Frühstücksbuffet fuhren wir am Morgen wieder los. 2 Stunden mit dem Bus zur Anlagestelle in Petexbatum, wo wir Schwimmwesten fassten und schon bald wieder auf einem Fluss unterwegs waren.
So fuhren wir also auch heute wieder einen grünen Fluss aufwärts. Manchmal schreckte am Ufer ein Vogel au, manchmal kreuzte ein aufgeregt flatternder Kormoran unsere Route, ein Silberreiher erhob sich majestätisch am Ufer und flog elegant über die Bäume davon. Ingenio fuhr uns sicher und ruhig über das glänzende Wasser, das immer klarer wurde.
Nach knapp zwei Stunden waren wir angekommen. In der Chiminos Island Lodge auf einer Halbinsel. Der Zimmerbezug gestaltete sich recht abenteuerlich, denn die einzelnen Bungalows liegen im Wald ziemlich weit verstreut. Und das Licht wird um 9.30 Uhr abgestellt. Ob man da den Weg wohl noch findet? Und wie fühlt es sich an, so allein oder zu zweit in einem Bungalow im Urwald?
Vorerst aber kümmerten wir uns ums Mitsgessen, das am grossen, weiss gedeckten Tisch serviert wurde: Hühnchen mit Reis und Gemüse und vorher eine Suppe, nachher ein Pudding. Ein unerwartet fantastisches Essen.
Begleitet vom Gebrüll der Brüllaffen, die über uns lautstark ihre Revierlämpfe austragen, fahren wir mit dem Boot weiter den Fluss hinauf. Irgendwo halten wir an, denn jetzt beginnt unsere Wanderung. 100 m weiter oben, geschützt durch eine hohe Felswand befindet sich Aquateca, eine Ausgrabungsstätte der Mayas. Es geht über halb zerfallene Holztreppen auf ziemlich glitschigem Boden entlang der Felswand und hinauf auf steilen Wegen. Dabei helfen uns Roberto, der Guia und vor allem Ingenio, der Bootsführer, damit wir nicht ausrutschen und heil oben ankommen.
Was uns auf dem Weg so begegnet: Pilze, eine Affenleiter (speziell geformte Liane), eine Tarantula, fleissige Blattschneideameisen und vieles mehr. Sogar den Abdruck einer Jaguarpfote erkennt Roberto im feuchten Schlamm.
Endlich oben angekommen, stehen wir vor den Überresten des Königspalastes. Aquateca war eine kleinere Mayastadt, aber durch seine Lage über dem Felsen und auf der anderen Seite geschützt durch eine tiefe Schlucht, kaum einehmbar.
Bild
Die modernen Bezwinger von Acuateca
Für den Rückweg nehmen wir den direkten Weg zurück zum Boot und sind schon bald wieder auf dem Wasser unterwegs, zurück zur Lodge. Wo wir uns noch eine Stunde in den Hängematten von den Strapatzen erholen.
Auch das Abendessn mit gebackenem Fisch, Kartoffeln und Gemüse, schmeckt wunderbar. Dazu gibt es frische Limonade und schon bald machen wir uns auf den Heimweg zu unseren verstreuten Bungalows im Dunklen Wald. Inzwischen haben sich zu dem Lärm der Brüllaffen verschiedene Vogelstimmen gesellt.
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1/16/2025 0 评论

Rio Dulce

Lange blieben wir nicht in Livingston. Das war schade, denn es hätte sich schon gelohnt, den kleinen Ort in der Karibik etwas näher kennen zu lernen. Er ist so ganz anders als das restliche Guatemala, denn hierher hatten sich die Nachkommen der afrikanischen Sklaven zurückgezogen. Sie pflegen bis heute ihre eigene Kultur und Sprache, die gleich heisst, wie sie selber: Garifunos.
Doch der Himmel sah nach Regen aus und vor uns lag noch eine weite Fahrt.
Wir fuhren an den Pelikanen vorbei, passierten die Silberreiher, die hier in der Einfahrt in den Rio Dulce die durchfahrenden Schiffe beobachten. Wir kamen an den imposanten Felsen vorbei, die den Fluss auf der einen Seite begrenzen und hielten bei einem kleinen Dörfchen an, wo es eine Schule gibt. Und dann fing es an zu regnen…
So wurde aus der gemütlichen Flussfahrt ein wahres Desaster. Zwar hatten wir alle unsere Pellerinen angezogen und der Schiffsführer verteilte schwarze Plastikplachen unter denen wir uns ducken konnten. Doch als wir nach drei Stunden im Ort Rio Dulce ankamen, war kaum mehr ein Faden trocken.
Wir versuchten, uns so gut es geht abzutrocknen oder umzuziehen und während des Mittagessens trockneten ein paar Kleider, aber ums Fotografiere kümmerte sich kaum mehr jemand. Vielmehr stiegen wir in den Bus, der mit einem neuen Chauffeur und einem Guide auf uns wartete.
Viel gibt es von der langen Fahrt ins Tiefland im Norden Guatemalas eigentlich nicht zu erzählen. Ausser dass sie ewig dauerte und wir doch nach und nach trockneten.
Das Hotel anerkannt wir ansteuerten entschädigte alle Strapazen mit seinen schönen Zimmern, den bequemen Betten und dem feinen Nachtessen.
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1/15/2025 0 评论

Quirigua - Puerto Barrios

Wir starten heute früh in den Tag, denn ich möchte noch bei Tageslicht an unserem Ziel ankommen. Ausserdem ist zum Abend Regen angesagt. Gustavo steht schon vor 8 Uhr vor dem Hotel. Die Koffer sind verladen. Wir können losfahren.
Doch schon nach 10 km werden wir ausgebremst. An der Grenze ist die Halle mit den Schaltern der beiden Länder voller Menschen. Wir stellen uns in die Reihe der Ausreisenden und bekommen endlich unseren Stempel in den Pass, müssen uns dann aber noch einmal in der Schange am guatemaltekischen Schalter anstellen für die erneute Einreise. Vor zwei Tagen waren wir die einzigen hier und die Einreise nach Honduras wurde dpeditiv abgewickelt.
Sie waren uns schon bei der Anreise aufgefallen, diese grossen Plätze auf denen Kaffee getrocknet wird. Gustavo hält an und lässt uns kurz aussteigen. Es ist ein riesiger Platz auf dem ein kleiner Traktor mit seiner vorne angebrachten Schaufel die grünen Kaffeebohnen immer wieder umdreht. Im Moment ist Erntezeit. Die Kaffeepflücker bringen ihre geernteten Bohnen von den umliegenden Bergen in die Fabriken.
Beim Weiterfahren entdecken wir weitere Plätze, auf denen unzählige Menschen mit langen Rechen die Bohnen wenden.
Das Verkehrsaufkommen ist hoch. Vor allem die grossen Trailer mit der langen Aufliegern und der schweren Ladung sind auffällig. Irgendwann bleiben wir für lange Zeit im Stau stehen. Erst als wir nach einer guten halben Stunde langsam weiterkommen, sehen wir, dass es sich um eine lange Baustelle handelt. Der Verkehr wird kurzerhand für lange Zeit gesperrt. Entsprechend lang ist die stehende Kilonne auf der Gegenseite, was von ambulanten Verkäufern genutzt wird. Sie verkaufen Erdnüsse, Glace und Getränke.
Immer wieder begegnen wir Pickups, auf deren Ladeflache Menschen stehen. Es könnte sich um Arbeiter handeln, die so zu den Kaffeeplantagen gefahren werden. Einmal entdecken wir eine ganze Familie, die es sich auf einem Pickup gemütlich gemacht hat. Pilger vom Atitlansee, die zum schwarzen Christus von Esquipulas gepilgert sind, mutmasst Gustavo.
Gegen Mittag erreichen wir Quirigua. Diese kleine Mayastätte befindet sich mitten in Bananenfeldern. Hier findet man die höchsten Stelen der Mayawelt. Quirigua war eine unabhängige Stadt, die mit Copan und Tikal Handel führte, bevor man sich bekämpfe und der eigene Untergang begann.
Bei einer Lücke in der Umfriedung der Bananenplantage halten wir vor der Weiterfahrt kurz noch einmal an. Eine Eisenkonstruktion führt zwischen den hohen Bananenstauden hindurch, damit werden die Bananen transportiert. Leider werden zur Zeit hier keine Früchte geerntet, darum ist die Seilbahn nicht in Betrieb. Dafür zeigt uns Gustavo, wie die hohen Stauden in ihren Zellwänden Wasser speichern, indem er einen am Boden liegenden Stamm aufschneidet. Ausserdem holt er eine Blüte vom Baum und zeigt, wie sie von innen aussieht und wie sich die Bananen daraus entwickeln. Sehr spannend, hab ich so noch nie gesehen.
Wir fahren weiter, jetzt auf der wichtigen Verbindungsstrasse Ruta al Atlantico auf der alle Waren zum Hafen Puerto Barrios transportiert werden. Der ist auch unser Ziel heute.
Hier erwartet uns Elmer mit dem Boot. Schwimmwesten anziehen, dann kann die Fahrt los gehen. Es ist inzwischen 17.00 Uhr. Es wird nichts mehr mit der Ankunft bei Tageslicht.
30 Minuten daure die Fahrt bei ruhiger See, hatte mir Elmer am Morgen im Chat versprochen. 1 Stunde bei rauerem Seegang.
Es wird wohl etwas dazwischen sein, denn wir brauchen drei Viertelstunden. Und werden dabei noch einmal so richtig durchschüttelt. Da war die Fahrt gestern zum Thermalbad nur die Vorspeise. Von unten die Schläge der Wellen, von vorne das Wasser der Gischt und das ganze im auf und ab der Wellen - und der Gefühle. Entschädigt werden wir mit einem schönen Sonnenuntergang, der sich durch die Wolken kämpft. Regen war eigentlich angesagt, doch zum Glück verschont der uns. Und endlich sehen wir unser Hotel am Ufer aufleuchten. Wir sind am Ziel. In Livingston.
Vor dem Essen noch ein exotischer Apero, zu mehr reicht es leider nicht mehr. Die Küche des Hauses bietet eine grosse Auswahl. Ich bestelle ein Tapado, die typische Fischsuppe mit Kokosmilch.
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1/14/2025 0 评论

Copan

Am Morgen entdecke ich im Hotelgarten diesen Kakaobaum mit den Früchten, die direkt aus dem Stamm wachsen. Auch die Papageienschnäbel aus der Familie der Heliconien sind faszinierend. Frühstück gibt es a la Carte und die Portionen sind reichlich. Das ist auch gut so, denn vor uns liegt wieder ein reich bestückter Tag.
Nach Copan kommt man der Ausgrabungstätte wegen. Gustavo fährt uns hinunter beim Eingang werden wir erst einmal begrüsst vom Geschrei der Papageien. Es sei Frühstückszeit, erklärt uns Oscar, der uns als Guia durch den Psrk führen wird. Eigentlich sind es ja Aras mit ihrem bunten Gefieder und den weit gespreizten Flügeln. Sie können.bis zu 75 Jahre alt werden. Ausserdem bleiben sie ein Leben lang mit ihrem Partner zusammen, man sieht sie meistens zusammen. Darum müssen sie auch dauernd argumentieren. Begründet Oscar den Lärm. Der Ara ist der Nationalvogel in Honduras. Hier im Park werden sie gezüchtet und nach Möglichkeit ausgewildert, denn der Bestand in der Freiheit hatte sich stark reduziert.
Dann kommen wir zu den ersten Mayagebäuden. Ick, der Gott des Windes steht auf einer Treppe und rasselt mit seinem Instrument. Oscar erzählt von den Symbolen für Unterwelt. Unser Leben und die Welt der Göttern über uns.
Mächtige Gebäude, die laufend restauriert werden und mächtige Bäume die mit ihren starken Wurzeln im Laufe der Zeit die Mauern aufgebrochen haben. Die Erforschung der Mayas ist noch nicht so alt, darum erfährt man immer mehr darüber. Auch Oscar bringt in seine Erklärungen immer wieder neue Erkenntnisde ein. Faszinierend bleibt das Ballspiel. Zwei Mannschaften zu je 5 Spielern kämpften mit einem 1 kg schweren Ball gegeneinander. Man spielte mit Ellbogen, Hüften und Knien und der Ball durfte den Boden nicht berühren, um die Götter des Untergrundes mit dem Lärm nicht zu verärgern. Das Spiel war ein Ritusl und der Sieger wurde am Ende des Dpiels geopfert. Nur die Besten konnten mit ihrem Blut erreichen, dass die Götter neuen Regen schickten und die Felder bestellt werden konnten.
Oscar erzählt uns von 18 Kaninchen, dem 13. Herrscher von Copan unter dessen Einfluss der Ort seinen Charakter bekam. Auf den Stelen finden wir auch seinen Sohn, rauchender Affe und seinen Enkel, rauchende Muschel. Oscar macht uns auf viele Details in ihrer Kleidung und Haltung aufmerksam.
Die Geschichte von Copan wird auf den Stelen und vor allem auf der Hyroglyphentreppe erzählt. Sie wird seit 30 Jahren mit einem Dach geschützt, denn Witterung und frühere Besucher, die damals die Stufen noch erklimmen durften, haben die Schriftzeichen ziemlich mitgenommen. Hier wird von Niederlsgen und Siegen erzählt. Trotzdem ist nicht ganz sicher, warum die Mayas hier ausgestorben sind. Falsche Vorhersagen, ausbleibender Regen, Erschöpfung der natürlichen Ressurcen? Das Schicksal des letzten Herrscher ist nicht bekannt.
Es wird warm, die Erklärungen von Oscar ziehen sich dahin, wird sind trotz allen spannenden Erzählungen froh, dass er beim Opferstein zum Ende kommt. Auf seinen Vorschlag, jemanden von uns zu opfern will daher niemand eingehen. Zu brutal hat er uns soeben die Enthauptung mit einem schweren Obsidiambeil erklärt. Das Blut wurde aufgefangen, mit Papyrus und Harzen vermischt und vor der ganzen Bevölkerung auf einem hohen Altar verbrannt. Der Rauch, der wie eine Schlange in den Himmel stieg, sollte die Götter besänftigen. Man stelle sich eine Vollmondnacht, viele Fackeln und die Klänge von Trommeln vor…
Der Nachmittag gehört der Entspannung, wir fahren zu den 30 km entfernten Thermalquellen Luna Jaguar.
Es sind 30 km, die es in sich haben. Die Holperpiste ist so extrem, dass unsere Schrittzähler angeregt werden und zusätzliche Schritte anzuzeigen. Wir werden komplett durchgeschüttelt. Aber das warme Wasser das bei der Quelle mit 90 Grad sprudelt, entschädigt für alle Strapazen.
Etwas mystisch muss er schon sein, so ein Maya-Spa.
Mitten im Dschungel in Naturbecken im heissen Wasser liegen und den Vögeln zuhören. Unbeschreiblich.
Fast haben wir vergessen, dass am Schluss noch die gut einstündige Rückfahrt vor uns liegt. Auch die schwankende Hängebrücke ist nicht ganz ohne und braucht zum Teil etwas Mut.
Ich sehe mich in der Gartenanlage noch etwas um und entdecke eine wunderschöne Heliconia und einen Kakaobaum.
Dann steigen wir in unsere Busse ein und lassen uns nach Copan zurückschütteln.
Bis zum Nachtessen sind alle wieder frisch und entstaubt (die Holperpiste war extrem staubig) und treffen uns zum Nachtessen im Nia Lola.
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1/13/2025 0 评论

Guatemala Stadt

Ausgeschlafen und gut gestärkt vom Frühstücksbuffet bei dem sich jeder sein eigenes Frühstück zusammenstellen konnte, starten wir um 9 Uhr in den Tag. Voller Spannung, was er uns bringen möge.
Einen ersten Überblick in der Welt der Mayas, in der wir uns befinden, bekommen wir im Museum Popl Vuh das sich auf dem Gelände der Uni befindet. Das Museum hat seinen Namen vom Popol Vih, der Schöpfungsgeschichte der Mayas, das als Kopie im Museum ausgestellt ist. Ausserdem gibt es viele sehr schöne Tonwaren der Mayas aus den verschiedensten Epochen. Die Kultur der Mayas hatte ihre Blüte gegen 900 n. Chr. Danach ging sie unter und ihre Tempel blieben lange im Dschungel verborgen.
Bevor wir die Hauptstadt in östlicher Richtung verlassen, machen wir noch einen kurzen Halt im Zentrum. Wir besuchen die Kathedrale und entdecken einen der farbigen Teppiche aus farbigem Sägemehl. Diese Teppiche werden vor allem in Antiguafür die Karfreitagsprozessionen erstellt.
Auf dem Weg zum Zentrum zeigt uns Gustavo das moderne Stadtviertel mit den neuen Gebäuden für die verschiedenen Ministerien, die nach den schweren Erdbeben von 1976 und 2012 neu gebaut wurden.
Vor uns liegt eine lange Fahrt. Auch wenn es nur 250 Kilometer sind und die Strasse zum Teil recht gut ausgebaut ist, dauert es Stunden. Gustavo zeigt uns alte Brücken der Eisenbahn, die lange Zeit die Hautstadt mit der Karibikküste verband. 1996 wurde der Betrieb der Bahn endgültig aufgegeben. Heute übernehmen schwere Lastwagen den Warentransport.
Plötzlich ein lauter Knall. Einer unserer Reifen scheint geplatzt zu sein. Unser Chauffeur reagiert erstaunlich gelassen, steuert die nächste Werkstatt an, von denen es auf der Strecke viele gibt. Doch hier stehen zu viele Kunden an, wir fahren weiter. Unser Toyota hat Doppelbereifung, darum können wir noch immer fahren, auch wenn es sich anhört, als ob sich der Pneu grad selber abwickelt. In der zweiten Werkstatt hat man grad Mittagspause, aber in der dritten steigt der junge Mann aus der Hängematte und tatsächlich ist der Schaden innert gut 20 Minuten mit dem Reserverad behoben. Wir fahren weiter.
Etwas verzögert kehren wir in einem Hotel/ Restaurant zu einem verspäteten Mittagessen ein. Es tut gut, sich unter das schaffige Dach zu setzen, denn die Zemperaturen sind im Laufe des Tages unmerklich angestiegen. Das Essen ist fein, die Bedienung speditiv und sehr freundlich.
Gut drei Stunden später erreichen wir die Grenze zu Honduras. Wir müssen anstehen um uns in Guatemala ab- und in Honduras anzumelden. Inzwischen ist die Sonne untergegangen, das Fahren braucht höchste Konzentration. Zum Glück sind es jetzt nur noch 10 km bis wir in unserem schönen Hotel eintreffen. Jetzt noch ein Schlummertrunk an der Bar oder ein kleines Nachtessen im Restaurant, dann verziehen wir uns in unsere grosszügigen Zimmer.
Es war ein langer Tag, eine anstrengende Fahrt.
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1/12/2025 0 评论

Empfang

Warten auf dem Flughafen von Guatemala City. Auch die vier bunt gekleideten Frauen warten auf jemanden, der nach langer Zeit aus dem USA nach Hause zurückkehrt. Gustavo, den Chauffeur habe ich bereits getroffen, er wartet mit dem Bus.
Und dann kommen sie. Gut gelaunt und erstaunlich fit nach dem 12-Stunden-Flug und nach 20 Stunden auf den Beinen, erscheinen nach und nach alle Teilnehmer meiner Reisegruppe. Ich bin gespannt, was wir in den nächsten drei Wochen zusammen erleben werden.
Nach dem Zimmerbezug machen wir uns auf zu einem kurzen Spaziergang.
Ich hatte am Nachmittag ein nettes Restaurant gesucht, was gar nicht so einfach war, denn das Businesshotel in dem wir untergebracht sind, liegt in einem Hotel- und Bankengebiet. Zwar gibt es in der Nähe einige Schnellimbisse, aber das gute Restaurant in dem ich am Samstag sehr fein gegessen hatte, schliesst am Sonntag-Abend.
Nach einem kurzen Spaziergang erreichen wir das Saul, das eine umfangreiche Speisekarte hat und in dem wir sehr fein gegessen haben.
Doch dann fordern die Strapazen ihren Tribut. Ich glaube in dieser Nacht haben alle gut geschlafen.
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1/11/2025 0 评论

Zurück in die Hauptstadt

Morgens zwischen 9 und 10 Uhr. Es ist noch nicht viel los auf den Strassen. Die ersten Tagesgäste werden gegen Mittag mit den Shuttlebussen kommen. Die Gäste die hier übernachtet haben, sitzen in den Hotels beim Frühstück. Vor den Restaurants buhlen die Kellner um die wenigen freien Gäste, die ambulanten Händler mit ihrem Angebot an kleinen Handarbeiten heften sich an die Fersen jedes Fremden und strecken mir schon zum x-ten mal einen Kolibri aus Glasperlen vors Gesicht.
No gracias, hab ja schon Mühe, zu entscheiden, wo ich heute frühstücken soll.
Bild
Soweit musste es kommen…
Hasta luego
Meine Fotoapp hat selbständig eine Zusammenfassung erstellt. Ich staune immer wieder, was dabei herauskommt.
Ich bin in der Hauptstadt Guatemala City angekommen. Hier warte ich auf meine Reisegruppe, die am Sonntagmorgen in Kloten gestartet ist. Um 17.00 Uhr werde ich sie hier am Flughafen abholen und ab Montag sind wir unterwegs.
Ich freue mich auf eine spannende Reise.
Motto: unterwegs im Mayaland mit Freunden.
Übrigens haben mich diese beiden Frauen angesprochen, als ich auf den Shuttlebus in Panachajel wartete. Und dann konnte ich ihnen nicht widerstehen und hab beiden was kleines abgekauft - gegen ein Foti. :-)

Ab Montag geht es geplant weiter. Wir werden auf unserer Reise die Höhepunkte von Guatemala besuchen. Wir reisen vor allem mit dem eigenen Bus, aber auch mit verschiedenen Booten und einmal gibt es einen Inlandflug aus dem Dschungel zurück in die Hauptstadt.
Selbstverständlich kommen wir dabei auch noch einmal nach Antigua und an den Atitlan-See, wo ich die letzten Tage verbracht habe.
Viel Spass beim Mitreisen.
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