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12/11/2024 0 评论

Chichen Itza

Die grosse Pyramide von Chichen Itza. 32 Meter hoch. Sie ist breiter und nicht so steil wie die Tempel von Tikal, in Guatemala, die ich bisher kannte. Es ist ein Tempel ohne Kammern, aber darunter steht ein kleinerer Tempel, der von jedem neuen Herrscher wieder neu überbaut wurde.
Ich habe einen deutschsprachigen Guia engagiert. Er weiss viele kleine Details und Legenden der Geschichte und wie immer wird einem die Welt der Mayas an jedem Ort wieder etwas anders erzählt.
Wir sind kaum auf dem Platz angekommen, da überfällt uns ein heftiger Regenschauer. Bevor wir ganz nass werden, kann ich bei einem Händler noch zwei dünne Pellerinen ergattern (meine ist gut bewahrt im Hotelzimmer) und es bilden sich sofort grosse Wasserlachen auf dem Gelände.
Wir lassen uns nicht aufhalten. Alvaro erzählt, dass wir soeben auf dem grössten Ballspielplatz der Mayawelt stehen. An den Mauern kann man mit den nötigen Erklärungen zwei Spieler erkennen. Den Verlierer auf den Knien und den Gewinner mit dem abgeschlagenen Kopf des Besiegten in der Hand.
Daneben gibt es auf der Info-Tafel noch ein interessantes Detail: nebst spanisch und englisch werden die Erklärungen auch in Mayasprache geschrieben. Die Hochkultur der Mayas war zwar im Jahre 1519, als die Spanier das Land eroberten, schon längst verschwunden, die Menschen und ihre Sprache aber geblieben. Auf Befehl von Karl V mussten die Mayasprachen geschützt werden und nicht alle Menschen gezwungen werden, spanisch zu sprechen - hab ich nicht gewusst.
Der Palast der Herrscherfamilie und die Halle der 1000 Säulen. Sie war mit einem Flachdach bedeckt, was auf den Einfluss der Tolteken Kultur hinweist. Mayadächer waren spitze Giebeldächer wie man sie beim Palast noch erkennen kann.
Im Palast kann man auch noch steinerne Podeste sehen, auf denen der Herrscher ruhte. Diese sieht man auch auf den Wandreliefs.
Interessant ist, dass es hier kaum Inschriften gibt, obwohl die Mayas eine aufwändige Schrift kannten.
Meine Führung ist vorbei, Alvaro verabschiedet sich und ich mache mich noch auf den Weg zur Cenote sagrado.
Cenotes sind natürliche runde Löcher im Boden, gefüllt mit Wasser. Chichen Itza heisst sowas ähnliches wie ‚am Rande des Wassers‘ und es liegt in der Mitte von 3 Cenotes. Wasser war natürlich lebensnotwendig für das Überleben der Mayastadt mit ihren geschätzt 20‘000 Menschen. Der Weg durch den Wald ist gesäumt von unzähligen Händlern die unbedingt ihren ersten Kauf heute machen wollen…
Der Vollständigkeit halber noch ein paar der Angebote: Stickereien, Totenköpfe, Schnitzereien in Obsidian, dem schwarzen Vulkanstein. Mayakalender und Schachfiguren wo Spanier gegen Mayas kämpfen.
Keine Murales, sondern Wandteppiche oder Bettüberwürfe aus Baumwolle
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