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6/3/2024 0 Comments

Safari

Wiedersehen mir Arjun Singh, meinem Taxidriver vom letzten Mal.
Eigentlich wollte ich mit ihm Richtung Himalaja in die Höhe fahren, aber er winkt ab: keine Chance.
Es sind Schulferien und wegen der momentanen Hitze sind viele indische Familien unterwegs. Die Ausflugsziele überlaufen, die Passstrassen verstopft. Es gibt bis zu 15 Stunden lange Staus, das tut er sich (und mir) nicht an. Ausserdem gibt es kaum mehr Unterkünfte und Restaurants sind ebenfalls überlaufen.
Ich muss diese Informationen erst einmal sacken lassen, hatte ich mir doch vorgestellt, ab Rishikesh der Hitze zu entfliehen.
Wir besuchen derweil Anil am Checkpoint beim Stausee. Er hatte damals das Taxi gerufen, als ich zwar hin spaziert, aber nicht mehr zurück laufen wollte. Dann fahren wir entlang dem Kanal der saniert wird und vor der nächsten Regenzeit im Juli fertig sein muss bis zum grossen Wasserkraftwerk.
Auf geht’s zur Tigersafari im Nationalpark. Auf dem riesigen Gelände sollen gut 200 Tiger leben. Dass wir einen sehen werden, kann ich mir kaum vorstellen, aber Anil versichert mir, dass er schon welche gesehen hat. Sogar ausserhalb des Parks, an einem Abend auf der Heimfahrt. Er zeigt mir sogar das Video davon.
Na dann, auf geht’s. Nur wir zwei mit einem Fahrer.
Ein paar Rehe, Affen in den Bäumen, Termitenbauten, viele Pfauen, staubige Flussläufe, schöne Wälder, verdorrte Steppe. Es gibt vieles was wir sehen, aber vom Tiger gibt es nur Pfotenabdrücke im Sand.
Immerhin
Und dann zeigt sich doch noch ein Elefant auf der Suche nach letzten Wasserlöchern.
Natürlich ist so eine Handykamera die schlechteste Ausrüstung für eine Safari, aber letztlich zählt ja eh, was man gesehen hat und die Fahrt durch den Nationalpark war auf jeden Fall sehr eindrücklich.
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6/2/2024 0 Comments

Ankunft Rishikesh

Als ich vorgestern hier in Rishikesh eintraf, war ich völlig erschöpft und ausgelaugt. Die Hitze hatte ihren Tribut gefordert. Dazu kam das einfache Zimmer ohne Tisch, die ständigen Stromausfälle, die Auseinandersetzung mit den schwierigen Lebensumständen der Menschen, die ich in Varanasi kennen gelernt hatte. Das alles brachte mich dazu, ein besseres und bequemeres Hotel als normal zu suchen und mich einfach zu erholen. Heftiges Rückenweh und eine beginnende Erkältung von der Klimaanlage kamen dazu. Ich blieb also fast zwei Tage im Zimmer und im Bett. Ass im hoteleigenen Restaurant.
Heute gegen Abend ging es mir dann etwas besser und ich raffte mich auf, das Restaurant zu finden, wo ich letztes Mal einen Cappuccino bekommen hatte.
Kaum draussen, holte mich die Neugier wieder ein. Mich faszinierten die Früchtestände. Mangos und Lichies haben zur Zeit Saison. Die gestreiften Früchte scheinen Honigmelonen zu sein. Jedenfalls sagt das meine Pflanzen-App.
Nicht nur die Früchte, auch die Gemüse sind faszinierend. All diese Gurken, Bittergurken, Kürbisse, Auberginen, zum Teil ganz kleine, Wurzelgemüse, all das Grünzeug musste ich einfach bewundern. Und dann die Händler mit ihren bewährten alten Waagen…
Also, vis a vis des Tempels, in dem ich letztes Mal zufällig in eine Sikh-Hochzeit geraten war, hab ich das Restaurant gefunden. Hab was kleines gegessen und dann ein super-süsses Schoggidessert genossen ( Rosi, ich glaube, das war auch gut für die Figur, auf jeden Fall für die Psyche) und am Schluss gabs tatsächlich noch einen Cappuccino.
Ich lief die Hauptstrasse entlang und fühlte mich wieder in einer anderen Welt, einer anderen Zeit. Die Tuctucs sind eher kleine Busse, jedenfalls lassen sich damit ganze Familien und Gruppen transportieren.
Da heute Sonntag ist, war der angepeilte ATM geschlossen. Jedenfalls hoffe ich, dass ich morgen hier etwas Geld beziehen kann. 100 Franken ist übrigens der höchste Betrag, den ein ATM ausspuckt. Mit der Kreditkarte wird das ziemlich kostspielig. Manchmal funktioniert auch die Debitkarte, das kommt etwas günstiger.
Unterwegs begegnete ich heiligen Kühen und einem Tempel, wie er eher in Südindien typisch ist. Beim eigenartigen Gebilde mit der schwarzen Fratze dachte ich erst an eine Geisterbahn (!!!) aber dann sah ich, dass die Menschen sie ehrfürchtig grüssten. Also ist das auch ein heiliger Schrein, resp. eine Gebetsstätte. Wie konnte ich nur darauf kommen, dass irgend etwas rein zum Vergnügen da wäre.
Als ich das Lokal verliess war es draussen dunkel und der Verkehr hatte enorm zugenommen. Weil sich Tuctus, Fahrräder, Autos und Motorräder, zusammen mit zufälligen Kühen, den gleichen Raum teilen, liess ich mich von einem Bus-Tuctuc zurückfahren. Als Alleinbenutzung war der Tarif etwas höher. War’s aber wert.
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6/1/2024 0 Comments

Feuer

Aussicht vom 6. Stockwerk meines Hotels auf den Ganges und in die Berge. Die Rauchfahnen auf dem Hügel, die in den dunstigen Himmel steigen, kann ma nur schwach erkennen. Nachts wird man wieder die Flammen sehen.
Die Bäume am anderen Ufer sind alle verkohlt. Zum Glück ist das eine grössere Sandbank/Insel so dass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Die Pfanzen auf dem Balkon sind vertrocknetn
Bei Tag hab ich da oben am Hügel den Rauch gesehen. Jetzt in der Nacht sieht man die Flammen. es lodert regelrecht.
Was macht man dagegen, will ich vom jungen Kellner wissen. Er schaut mich verständnislos an: Nichts.
Wahnsinn, es gibt weder Helikopter noch Löschflugzeuge. Der Wald brennt ab.
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6/1/2024 0 Comments

Wahlen


Indien wählt. Heute werden die Wahlen, die mehr als einen ganzen Monat dauerten, abgeschlossen. Ministerpräsident Modi hat Varanasi zum Zentrum seines Wahlkampfs gemacht. Er ist zwar nicht gebürtig von hier, aber die Stadt habe ihn adoptiert, liebt er zu sagen. Modi versucht, die Religion stärker an die Politik zu binden und tritt gern als Vaterfigur oder Hindupriester auf. Hindus sind mit 80 % die ganz grosse Mehrheit, aber bisher haben Hindus, Moslems, Christen und Sikhs friedlich nebeneinander und miteinander gelebt. Modi versucht dieses friedliche Nebeneinander zu brechen. Darum wohl auch die grossen Prestigeobjekte: der neue grosse Tempel, der an Stelle einer muslimischen Moschee gebaut und kürzlich eingeweiht wurde, die riesige Meditationshalle, die ich besucht hatte, die betenden Hände am Namo Ghat.

Natürlich soll alles besser werden, wenn Modi noch einmal gewinnt.

Als er vor zwei Wochen in Varanasi war, wurden auf der gesamten Route, auf der sein Konvoi fuhr, alle Datenkabel gekappt. Kein Internet und kein TV für ein paar Tage. Auch befürchtet man, dass viele Menschen ihre Häuser verlieren, wenn die Strassen verbreitert werden, was ein weiteres Projekt ist. Ich habe solche Häuser gesehen, das halbe Haus wurde der Strasse geopfert, zurück bleiben Ruinen. Ohne Entschädigung. Es sind also auch durchaus Hindus skeptisch, aber ob das reicht?
Der Ausgang der Wahl könnte jedenfalls spannend werden.
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5/31/2024 0 Comments

Abschied von Varanasi - Flug nach Rishikesh

Morgends um 7oo Uhr, der Tag erwacht in Varanasi.
Leider ist es noch zu früh für Lassi, der wird erst noch frisch gemacht. Aber bei den Idli stehen sie an und auch Chai wird bereits ausgeschenkt.
Beim Betelnussverkäufer läuft das Geschäft schweigend ab. Es wird Geld hingestreckt und der Verkäufer bereitet ein Päcklein vor. Nussstücke, Gewürze und gelöschter Kalk werden in ein Blatt des Betelpfeffers eingerollt. Das Ganze wird gekaut und gelegentlich ausgespuckt.
Eigentlich bin ich auf der Suche nach einem passenden Schirm aber es ist noch niemand mit Sonnenschirm unterwegs.
Also muss ich mit einem Schirm der Gemüsehändler Vorlieb nehmen, die jetzt dabei sind, ihre Stände aufzustellen.
Es geht weiter, ich warte auf das Taxi, das mich zum Flughafen bringt.
Es waren zwar nur zwei kurze Flüge, aber ich hab bereits wieder meine Reserven erreicht.
Zwischenlandung in Lucknow (noch nie davon gehört)
3 Stunden Aufenthalt und zweimal eine Viertelstunde Warten im Flugzeug. Da rann der Schweiss aus allen Poren. Das Hotel, das sich als Luxury Hotel beschrieb, war eine Bruchbude, also gleich gekanzelt und mit Hilfe von Arjun, meinem Taxifahrer etwas besseres gesucht.
Bin heute mehr durch die Gänge geschlichen, als gelaufen…
Ich bin angekommen - in einem grossen Zimmer, mit Tisch und schönem Bad.
Ausserdem gibt es ein klimatisiertes Restaurant, das einen sehr guten Eindruck macht. Hier werde ich meine Batterien aufladen.
Ort: Rishikesh
Ist auch heiss hier, ausserdem brennen hier in den Bergen Wälder…

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5/30/2024 0 Comments

Namo Ghat

Heute morgen am Namo Ghat. Auch wieder so ein Prestigeobjekt von Premierminister Modi, der sich zur Zeit zur Wiederwahl stellt.
Die 1050 m lange Malviya-Brücke wurde 1887 erbaut und hat ein Strassen- und ein Zug-Trasse
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Frauen strahlen so viel Würde aus.
Unterwegs am frühen Morgen mit dem Tuctuc. Es sind schon viele Menschen unterwegs, die Chai-Verkaufsstände haben bereits ihre Kunden. Die Früchtehändler schieben ihre Wagen ins Zentrum. Es ist kurz nach 6 Uhr, Varanasi erwacht.
Für mich die letzte Tour mit Rajeev.
Als wir vor einer halben Stunde hier vorbeikamen war das Lassi noch nicht bereit. Es wird jeden Morgen frisch zubereitet und schmeckt einfach fein. Was da am Schluss noch darüber kommt? Ein paar Tropfen Rosenwasser für den feinen Geschmack.
Die Tontöpflein sind übrigens für den Einmalgebrauch bestimmt.
Bei den Ghats wird der Abfall des Vortages, den bereits jemand zusammen gewischt hat, eingesammelt. Und zwar gründlich.
Es ist schon einiges los, viele Menschen sind irgendwohin unterwegs. Und ich bin schon wieder k.o. von den vielen Treppenstufen und der einsetzenden Hitze. Muss mich hinsetzen und durchatmen. Wasser trinken. Es war schon über 30 Grad, als wir um 6 Uhr losgefahren sind und es wird auch heute wieder ein Hitzetag werden.

Später Vormittag. Plötzlich sind die Strassen leer, die Garküchen geschlossen, die Tuctucs irgendwo parkiert, die Fahrer schlafen auf der Rückbank, Seidenhändler dösen in ihren Läden, die Menschen haben sich irgendwo in den Schatten verzogen, nach Möglichkeit unter einen grossen Baum. Und auf einmal versteht man, warum Bäume als heilig verehrt werden. Sie spenden Schatten und Sauerstoff.
Nur die beiden Arbeiter sind dabei, das schiefe Bambusgerüst abzubauen. Es sind 45 grad in Varanasi.
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Lächeln nicht vergessen - keep smiling
Gestern Morgen hat mir Sadhav das EW gezeigt. Vor allem das alte, jetzt leer stehende Gebäude aus der britischen Kolonialzeit ist sehr eindrücklich.
Die aktuellen Installationen wurden versucht, mit grossen Wasserbehältern zu kühlen, da die Installation auf Hochbetrieb lief.
Hat dann auch nichts geholfen, am Nachmittag fiel das Werk aus. Kein Strom mehr für die kleinen Ladenbesitzer. Hotels setzten dann zum Teil ihre eigenen Generatoren ein. Aber seit gestern kommt und geht der Strom dauernd.
Bei einigen Masten stehen jetzt Zusatzgeräte, wohl zur Unterstützung.
Es ist nichts neues, man lebt mit dieser Situation. Ich höre kein Jammern, nur: der Strom ist aus, es hat im Moment kein Licht…, der Ventilator läuft nicht.
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5/29/2024 0 Comments

Guten Morgen

Beim Idli-Stand herrscht Andrang wie jeden Morgen. Auch bei den heissen Fritteusen wird bereits gebrutzelt. Ich hole mir mein Lassi, an das ich mich inzwischen gewöhnt habe. Am wichtigsten wird aber auch heute wieder Wasser sein. Übrigens, Inder halten sich eine Flasche nie an den Mund, das sei unhygienisch.
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5/28/2024 0 Comments

Feuerzeremonie Aarti Assi

Bevor es auch heute wieder sehr heiss wird, war ich kurz auf der Strasse und hab den Gemüsehändlern zugesehen, wie sie ihre Waren ausgelegt haben. Sie bleiben auch tagsüber da in der Sonne. Geschützt mit höchstens einem Sonnenschirm.
Es stimmt schon, es wird hier alles auf den Boden geschmissen, Petflaschen, Chai- oder Lassibecher, Zeitungen. Es wird aber dauernd geputzt und so kommt es, dass der Abfall in die Ecken zusammengewischt und am Morgen mit kleinen Wägelchen eingesammelt wird. Und so scheinen die Gassen trotzdem nie so verschmutzt, wie wir uns das vorstellen würden. Plastik wird übrigens weitgehend vermieden. Es gibt keine Plastiktrinkhalme, sie sind aus Karton. Chai und Lassi werden in Karton- oder Lehm/Einwegbechern verkauft. Die durchsichtigen Plastiksäcke sehe ich nur noch bei den Gemüsehändlern. Die Stoff- und Seidenhändler geben farbige Säcke aus einem papierähnlichen Material ab. Einzig die Petflaschen sind noch im Umlauf. Ob die aussortiert werden, konnte ich noch nicht erkennen.
Was hier in Varanasi allabendlich abgeht, kann man als Nicht-Hindu wohl nicht verstehen.

Feuerzeremonie Aarti Assi zu Ehren von Mutter Ganges. Jeden Abend kommen Hunderte von Gläubigen, um dabei zu sein und am Schluss eine Segnung von einem der Priester zu bekommen. Das Ganze dauert fast eine Stunde, wobei es nebeneinander zwei gleiche Zeremonien gibt, sie fangen zeitversetzt mit 10 Minuten Unterschied an.

Das ganze ist so unglaublich laut und dröhnt aus riesigen Boxen, dass ich da überhaupt nichts mehr von der indischen Spiritualität spüren kann. Vielleicht höchstens noch, wenn hunderte von kleinen Blumenopfer nachher dem Wasser übergeben werden. Eine besondere Art der Wasser-Verschmutzung…
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5/27/2024 0 Comments

Burning Ghat

In Varanasi, am Ufer des Ganges werden die Toten öffentlich kremiert.
Auf dem Video kann man einen Mann in weissen Tüchern erkennen. Er könnte der älteste Sohn des/der Toten sein. Ihm wurden soeben die Haare rasiert und er wurde weiss eingekleidet. Der Tote ist inzwischen auf das aufgeschichtete Holz gelegt worden, nachdem er unten am Fluss von allen Sünden befreit wurde, indem man ihm Wasser in den Mund gegeben hat. Sein Sohn entzündet jetzt das Feuer und läuft ein paarmal rund um den Scheiterhaufen.
Am Schluss des Videos kann man sehen, wie eine Bahre hinunter zum Fluss getragen wird.
Nachts allein durch die schmalen Gassen schlendern?
Gar kein Problem, auch wenn vor allem Männer unterwegs sind oder nur noch ganz wenige Personen, die sich auf den Mäuerchen zum Schlafen einrichten. Die Kuh sucht wahrscheinlich auch noch ein Nachtlager.
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5/26/2024 0 Comments

Sonnenaufgang

Early morning am Ganges. Die Sonne ist vor ein paar Minuten aufgegangen, versteckt sich aber noch im Dunst.
Ich habe mit Krishna eine Fahrt mit dem Ruderboot vereinbart.
Es ist 5.30 und bereits 30 Grad.
Langsam erhebt sich der rote Feuerball über dem Dunst und lässt das Ufer in den bekannten Orangetönen erstrahlen. Ruhig gleitet das Boot über das Wasser. Ruderschlag um Ruderschlag. Es sind jetzt immer mehr Boote unterwegs, je höher die Sonne steigt und je näher wir dem Burning Ghat kommen. Da wo am Ufer des Ganges die Toten kremiert werden. In der heiligen Stadt Varanasi.
Dann ist die rote Stunde vorbei, wir legen am Ufer an. Hier baden die Gläubigen, beginnen den Tag mit ihren täglichen Reinigungsritualen oder springen übermütig ins Wasser.
Oben an einem Gebäude findet im immer noch weichen Licht ein Fotoshooting statt. Ich steige die hohen Tritte am Ghat hinauf, gehe zurück zum Hotel.

Ich hab einen neuen Haarstyle. Er wurde mir an einem Super Model vorgeführt. Genau sowas hab ich gesucht.

Lassi, der feine Yoghurt, der an vielen Orten in diesen irdenen Töpflein verkauft wird, ist genau das richtige, um den Tag zu beginnen. Bin wieder mit Rajeev unterwegs und wir fahren heute über die fast 3 km lange Brücke ans andere Ufer des Ganges.
Noch war das grosse Fort, das wir eigentlich besuchen wollten, geschlossen. Also sahen wir uns noch ein wenig um. Bei den Kühen und ihrer schönen Kuhhirtin zum Beispiel. Oder bei den Kartenspielern, die im Schatten des grossen Ficus spielten. Nein, niemals um Geld, beteuerten sie. Weil früher ganze Häuser verspielt wurden, ist heute das Spielen an öffentlichen Orten verboten. Habe aber in Kerala öfters Fischer gesehen, die irgendwo hockten und Karten soielen. Vielleicht sind die Gesetze nicht überall gleich.
10.00 Uhr, jetzt ist das Fort offen, aber meine Batterien sind bereits verbraucht. Ich sitze nur noch im Schatzen des Eingangstores und kann mich nicht aufraffen, hinein zu gehen. Höchstens ein langsamer Spaziergang im grossen Eingangshof - dahin kommt man auch ohne Eintrittspreis. Dann fahren wir zurück über die Brücke, zurück ins Hotel, wo mir der Besitzer Elektrolyt für mein Trink-Wasser empfiehlt. Er lässt mir auch sofort ein paar Sachets holen.
So werde ich also den Rest des Tages im Zimmer verbringen. Mein Handy zeigt 41 grad an. Auch das hat seine Mühe, es ist im Moment selber immer zu heiss.
Verpasst habe ich eine Sammlung von Oldtimern aus den USA und edelsteingeschmückten Sänften sowie anderen Kleinoden aus der Sammlung eines indischen Maharadschas aus dem 18. Jahrhundert.
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